Blog WordPress Wartung & Betreuung: Warum Updates allein nicht ausreichen

WordPress Wartung & Betreuung: Warum Updates allein nicht ausreichen

WordPress Wartung und Betreuung durch eine professionelle WordPress Agentur

Blogserie: WordPress Wartung & Betreuung

Dieser Artikel bildet den Auftakt unserer Blogserie zur WordPress-Wartung und Betreuung durch WP-Wartung24.

In dieser Serie zeigen wir, welche technischen Prozesse wir im Rahmen unserer WordPress-Wartung durchführen, um betreute WordPress-Websites stabil, sicher und zuverlässig zu betreiben.

Die einzelnen Teile der Serie:

1. WordPress Wartung & Betreuung: Warum Updates allein nicht ausreichen (dieser Artikel)

2. WordPress-Updates richtig durchführen – warum der Prozess entscheidend ist

3. WordPress-Sicherheit im laufenden Betrieb – Überwachung, Schutz und schnelle Reaktion

4. WordPress Monitoring & laufender Betrieb – Stabilität, Performance und Compliance dauerhaft sichern

Dieser Teil 1: WordPress Wartung & Betreuung: Wir zeigen, warum Updates allein nicht ausreichen und welche technischen Aufgaben tatsächlich zur professionellen Wartung und Betreuung einer WordPress-Website gehören.

Warum einfache Updates nicht gleich professionelle WordPress-Wartung sind

Das CMS WordPress ist deswegen so häufig genutzt und behauptet weiterhin seine Vormachstellung als häufigst genutztes CMS auf der Welt (WordPress.org), weil viele Funktionen auch für Einsteiger sehr einfach zu bedienen sind. Dazu gehören auch die Update-Funktionen. Sowohl WordPress selbst (der „Core“) als auch Plugins und Themes lassen sich in aller Regel per Knopfdruck über die grafische Bedienoberfläche aktualisieren.

Üblicherweise ist das System nach wenigen Sekunden auf dem neuesten Stand. Umso verwunderlicher erscheint es auf den ersten Blick, dass es trotz dieser Einfachheit der Updatefunktion zahlreiche Angebote für Wartung, Betreuung und Applikationsbetrieb von WordPress-Installationen gibt.

Der Grund dafür liegt in der Gesamtbetrachtung der Aufgabe. Denn mit Updates allein ist es nicht getan. Es gibt viele weitere Tätigkeiten, die notwendig sind, um einen sicheren, stabilen und zuverlässigen Betrieb einer WordPress-Website zu gewährleisten. Ebenso ist das Timing entscheidend: Updates einmal im Monat reichen dafür nicht aus.

WordPress-Wartung in der Praxis: Erfahrung aus über 800 Websites

Als Spezialist für WordPress-Wartung und sicheren Applikationsbetrieb betreuen wir über 800 Websites. In diesem Blogpost geben wir eine Übersicht, was für uns eigentlich alles dazu gehört, wenn wir von professioneller WordPress-Wartung sprechen. Ein Deep-Dive in ein komplexes System der Überwachung und Überprüfung.

Wartung – mehr als regelmäßige Routineaufgaben

Und damit immer noch nicht genug: über diese regelmäßigen Aufgaben hinaus, ergeben sich für einen sicheren und erfolgreichen Betrieb von WordPress-Websites viele weitere notwendige Maßnahmen, die nicht regelmäßig aber bei Bedarf ausgeführt werden müssen. Nur ein ordnungsgemäßer Applikationsbetrieb mit Wartung und Betreuung eröffnet die Möglichkeit, weitere notwendige Maßnahmen frühzeitig zu erkennen und zu agieren, sodass ein unterbrechungsfreier Betrieb der Website sowie optimale Rahmenbedingungen in Hosting, Performance, Sicherheit und Compliance (Datenschutz, Barrierefreiheit, gesetzliche Rahmenbedingungen) jederzeit gegeben sind.

Wartung als Konzept: Grundlagen der Technik

Wer nur eine oder wenige Websites betreut, braucht keine weitergehenden technischen Lösungen zur Durchführung der notwendigen Arbeiten an der WordPress-Website: ins Backend einloggen und alle Updates durchführen, danach prüfen, ob noch alles funktioniert.

Warum manuelle Wartung bei mehreren Websites schnell an ihre Grenzen stößt

Dieses Vorgehen stößt jedoch schnell an seine Grenzen, sobald Anzahl der betreuten Websites oder der Anspruch an Qualität und Sicherheit steigen. Die manuelle Durchführung von Wartungsarbeiten im WordPress-Backend ist spätestens ab etwa 10 bis 20 Websites ineffizient und fehleranfällig.

Typische Fragen lassen sich dann kaum noch zuverlässig beantworten:

  • Welche Websites sind aktuell?
  • Wo stehen Updates noch aus?
  • Welche Plugins sind auf welchen Websites installiert?
  • Welche Website zeigt Auffälligkeiten oder Probleme?

Um eine größer werdende Anzahl an Websites zu betreuen, benötigt man ein Management-Tool, um alle Aufgaben zu verwalten. Davon gibt es verschiedenste auf dem Markt. Wir nutzen dazu die Open-Source-Software MainWP und das aus einem ganz wichtigen Grund.

Wo immer möglich, setzen wir auf freie Software und auf die Möglichkeit, die Software auf unseren eigenen Server zu installieren.

Wir sind überzeugt davon, dass die Datenhoheit unserer Kundenwebsites das größte Gut ist und mit aller Macht zu schützen gilt.

Wir betreiben deswegen den größten Teil unserer Software auf eigenen Servern in einem Rechenzentrum mit Standort Deutschland bei einem deutschen Unternehmen.

Aus Gründen des Datenschutzes vermeiden wir Software-as-a-Service-Angebote und insbesondere amerikanische Anbieter, wo immer es technisch sinnvoll möglich ist. So stellen wir eine möglichst hohe Datensouveränität für unsere Kunden sicher.

Momas: Unsere zentrale Plattform für Monitoring und Wartung

Für unseren Anspruch an Qualität in Betreuung und Überwachung reicht ein solches Management-Tool allein jedoch nicht aus. Deswegen betreiben wir eine eigene Verwaltungslösung auf Laravel-Basis, die von uns täglich weiterentwickelt wird.

Diese Applikation, die wir intern „Momas“ (Monitoring- and Management-Server) nennen, vereint sämtliche Informationen und Daten unter einem Dach. Sie bildet die zentrale Schaltstelle für unsere Wartungsprozesse. Von hier aus steuern wir unter anderem mehrere MainWP-Instanzen, unsere Storage-Server sowie weitere angebundene Dienste.

Dabei entsteht eine enorme Menge an Daten und Statusinformationen. Um diese jederzeit schnell erfassen und auf Auffälligkeiten unmittelbar reagieren zu können, nutzen unsere Mitarbeiter Live-Status-Monitore. Auf diesen werden alle relevanten Informationen in Echtzeit dargestellt.

Diese Monitore basieren auf dem etablierten Branchenstandard Grafana – selbstverständlich ebenfalls betrieben auf unseren eigenen Servern. Die nachfolgenden Grafiken geben einen Einblick in die Echtzeit-Darstellung technischer Wartungsdaten.

Momas bildet damit die technische Basis sämtlicher Wartungsarbeiten und wird stetig weiterentwickelt. Welche Bereiche wir darüber konkret überwachen und beeinflussen, erläutern wir in den kommenden Abschnitten dieser Blogserie.

Diese vier Bereiche zeigen exemplarisch, welche technischen Aufgaben wir im Rahmen unserer WordPress-Wartung dauerhaft übernehmen.

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